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Wer bloggt, bleibt vorne

Same same but different: TLD, Domain, URL

Es gibt ja oft verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Sache. Und dann gibt es Begriffe, die vermeintlich dasselbe beschreiben, aber eigentlich etwas ganz anderes bedeuten.

Wenn ich bei Netzwerktreffen erzähle, was ich mache, und es zum Thema Domainservices kommt, spreche ich oft von TLDs oder in der Langform Top-Level-Domains.

Nun muss man wissen, dass viele Teilnehmer dieser Treffen aus komplett anderen Bereichen kommen und mit Domains und dergleichen so gar nichts zu tun haben.

Deshalb kommt es wohl vor, dass einige eine komplett andere Vorstellung von dem Begriff Top-Level-Domains haben, das heißt, dass sie z.B. denken, mit Top-Level-Domains meine ich die ganz besonders tollen – eben die auf dem TOP Level der Domains ;)

Um nun dieses und andere Missverständnisse einmal aus der Welt zu räumen und etwas zur allgemeinen Erhellung beizutragen, will ich es hier einmal ganz genau erklären:

Die „Top-Level-Domain“ ist der Fachbegriff für das, was bei dem Domainnamen hinter dem Punkt steht, also wenn man es als Hierarchie betrachtet, auf der obersten Ebene, auf Englisch dem Top Level.

.de, .com, .net usw. sind also Top-Level-Domains.

Der eigentliche Domainname, also das, was vor dem Punkt steht, ist somit dann auf der zweiten Ebene, dem Second Level.

Doch auch hier gibt es Ausnahmen, es gibt Vergabestellen, die entschieden haben, dass sie zusätzlich zu der Top-Level-Domain, die in vielen Fällen das Länderkürzel ist, weitere Unterscheidungsmerkmale haben möchten, die sie der Top-Level-Domain voranstellen.

Dies ist beispielsweise im Vereinigen Königreich der Fall, dort gibt es neben der für den allgemeinen (kommerziellen) Gebrauch vorgesehenen Second-Level-Domain .co.uk noch 17 weitere Second-Level-Domains, die teilweise nur bestimmten Nutzergruppen zugänglich sind, wie beispielsweise .police.uk für die britische Polizei. Der eigentliche Name befindet sich dann auf der dritten Ebene, dem third level.

Seit 2012 ist allerdings auch eine Registrierung direkt unter .uk möglich.

Diese hierarchische Sichtweise erklärt sich übrigens aus der Namensauflösung, also der Stelle, wo die für einen Domainnamen gültige IP-Adresse herausgefunden wird. Dies wird aus meiner Sicht wunderbar erklärt in einem Video der österreichischen Vergabestelle nic.at, das zwar schon 2010 veröffentlicht wurde, aber noch immer aktuell und sehr anschaulich ist.

Wenn ich also beim nächsten Mal von den neuen Top-Level-Domains spreche, meine ich damit .coach, .guru, .berlin und noch ungefähr 1400 weitere.

Oder soll ich lieber Domain-Endungen sagen?

Neulich schlug mir jemand vor, ich solle doch URL sagen. Das wäre aber mitnichten das gleiche, obwohl es sogar bei YouTube ein Video gibt, in dem das behauptet wird. Die URL, die eigentlich der URL heißen müsste, ist der Uniform Resource Locator, also übersetzt der einheitliche Ressourcenzeiger, der eine Ressource, beispielsweise eine Website, identifiziert und lokalisiert, das zu verwendende Netzwerkprotokoll angibt sowie weitere Informationen übermittelt.

Ein Blick sagt mehr als Tausend Worte, ein Beispiel ist aber auch nicht schlecht:

Nehmen wir diese Seite, auf der wir uns befinden:

  • http://getkonnekted.de ist die URL dieser Seite, http://getkonnekted.de/blog ist die URL dieses Blogs.
  • getkonnekted.de ist die Domain, wobei getkonnekted der Domainname ist und 
  • .de die Top-Level-Domain.

Echt top, oder? ;)

Liebe Kolleg*innen, mir geht es genau wie euch ;)

Neue Top Level Domains .music und .gay können dieses Jahr starten

Heute gibt es wieder eine interessante Nachricht aus der spannenden Welt der neuen generischen Top Level Domains:

Fünf weitere neue gTLDs, darunter .music und .gay könnten 2018 das Licht der Welt erblicken, nachdem bei einer Untersuchung keine Unregelmäßigkeiten der ICANN bei der Bearbeitung von "Community" -Bewerbungen festgestellt wurden.

Die langwierige Untersuchung, die von der renommierten Unternehmensberatung FTI Consulting im Auftrag von ICANN durchgeführt wurde, fand keine Beweise, die den Verdacht stützen könnten, dass hier ICANN-Mitarbeiter heimlich und unangemessen die Fäden gezogen hätten.

Die sogenannten CPEs (Community Priority Evaluations), die von der Economist Intelligence Unit durchgeführt wurden, waren eine Möglichkeit für neue gTLD-Antragsteller, teure Auktionen mit konkurrierenden Bewerbern zu vermeiden, wenn sie angaben, echte Communities zu vertreten.

Einige Antragsteller, die die strengen Community-Kriterien des CPE-Verfahrens nicht erfüllten, legten gegen ihre ablehnenden Bescheide Berufung ein, und ein Antrag des Bewerbers Dot Registry auf externe Untersuchung führte dazu, dass ICANN wegen mangelnder Transparenz ins Kreuzfeuer der Kritik geriet.

Während das IRP (Independent Review Panel ) zunächst einige Hinweise fand, dass ICANN-Mitarbeiter bei der Formulierung der CPE-Entscheidungen der EIU "die Hand geführt" hätten, stellte die FTI-Untersuchung fest:

"Es gibt keine Hinweise darauf, dass die ICANN-Organisation einen unangemessenen Einfluss auf den CPE-Anbieter in Bezug auf die CPE-Berichte des CPE-Anbieters hatte oder sich im CPE-Prozess unangemessen verhalten hat. ..."

Das Ergebnis der Untersuchung gibt der ICANN nun die gewünschte Rückendeckung, die Verfahren für  .music, .gay, .hotel, .cpa und .merck wieder zu öffnen und damit die Versteigerung dieser gTLDs zu ermöglichen

Wenn also alles gut geht, und das ist zu erwarten, werden wir wohl erleben, dass einige oder alle dieser Top Level Domains in diesem Jahr verkauft und delegiert werden.

Neue Namen für Ihr Business

Wenn ich über unser Domaingeschäft spreche, betone ich meistens besonders unsere Kompetenz bei der Registrierung internationaler Länderdomains, die durch die Vielfalt der durch die einzelnen Vergabestellen festgelegten Bedingungen eine besondere Herausforderung darstellt.

Erst in einem Gespräch, das ich kürzlich bei einem Netzwerktreffen führte, wurde ich wieder an die vielfältigen Möglichkeiten erinnert, die die knapp 1000 in den letzten 4 Jahren gelaunchten neuen Top Level Domains bieten.

Neben regionalen Endungen wie .berlin, .nrw oder .bayern sind inzwischen solche für fast alle Geschäftszweige und Berufsgruppen vertreten, und dies nicht nur, wie man meinen könnte, in englischer Sprache und lateinischer Schrift sondern in nahezu allen Sprachen und Schriften.

Einige dieser neuen Top Level Domains sind nur für eingeschränkte Zielgruppen registrierbar wie z.B. .versicherung, die nur von zugelassenen Unternehmen der Versicherungswirtschaft registriert werden können, andere folgen dem „Single-Registrant-Modell“, welches bedeutet, dass Domainnamen unterhalb dieser Top Level Domain nur von einem Inhaber registriert werden können, das sind dann in der Regel große Unternehmen wie Volkswagen oder auch die Deutsche Vermögensberatung, die sich direkt eine eigene TLD gesichert haben.

Der große Teil jedoch ist frei registrierbar und viele attraktive Namen sind noch verfügbar.

Sind Sie ein Experte in Ihrem Fachgebiet? Dann wäre doch .expert oder .guru eine passende Domainendung für Sie wie z.B für eine liebe Kollegin, für die wir gerade erst die großartige Domain seo-text.guru gesichert haben.

Oder liegt Ihr Metier im Bereich Training und Coaching? Dann heben Sie sich mit einer .training- oder .coach-Domain auf jeden Fall von Ihren Mitbewerbern ab.

Auch Designer kommen auf ihre Kosten, was halten Sie von einer Domain ihrname.design?

Klassiker sind natürlich .shop für Ihren Online-Shop, .events und .catering für die Party People oder .xyz oder .online für eher allgemeine Inhalte. 

Ein besonderer Leckerbissen für Coder ist natürlich .codes, ich glaube, ich muss gleich boethin.codes für unseren CTO registrieren ;)

Schauen Sie doch mal nach, Hostkonnektor hat sie alle. Und in vielen Fällen schlägt Ihnen unser System auch noch interessante Alternativen vor.

Die besten Namen sind noch verfügbar, nämlich die, die wir uns ausdenken ;)

 

 

SEO - kein Hexenwerk, sondern eine Frage der Geduld und Sorgfalt

In Zeiten, da Millionen von Webseiten im Internet um die Aufmerksamkeit der Konsumenten buhlen und so gut wie jedes Produkt und jede Dienstleistung von einer schier unübersehbaren Zahl von Anbietern offeriert wird, gewinnen Suchmaschinen und vor allem die Platzierung des eigenen Webauftritts darin an immer größerer Bedeutung.

Daraus entwickelte sich wiederum ein neuer Markt um eine Dienstleistung, die seit einiger Zeit in aller Munde ist, die Suchmaschinen-Optimierung, oder kurz SEO, von dem englischen Begriff Search Engine Optimization.

Wie dies genau funktioniert, darum ranken sich diverse Mythen und die Experten sind die Magier, die einzig zu wissen scheinen, wie es geht. Der Kunde wiederum glaubt zunächst an Voodoo und ist dann frustriert, wenn selbst nach Wochen die gewünschten Ergebnisse noch auf sich warten lassen. Doch wie lange muss man warten?

Die Antwort lautet: Es dauert schon mehrere Monate, bis die Maßnahmen wirklich greifen. Dies hat Google unlängst in einem Video erklärt, das darüber hinaus noch zahlreiche nützliche Hinweise für eine gute Platzierung enthält.

Die Kernaussage hier lautet: SEO ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis ordentlicher Arbeit. Eine Seite ist dann gut, wenn sie gut für Menschen gemacht ist, nicht für Maschinen.

Als drei zentrale Punkte werden genannt:

  • Mobiltauglichkeit, da immer mehr Nutzer ein Mobilgerät nutzen, um Webseiten zu betrachten
  • übersichtliche Navigation
  • und was Google als „great brand“ bezeichnet, frei übersetzt also eine eingängige Marke.

Abgeraten wird von bestimmten Praktiken, die lange Zeit als probates Mittel galten, um sich einen der vorderen Plätze zu sichern, nämlich das Vollstopfen der Header mit Keywords (womöglich solcher, die im Text selbst gar nicht vorkommen) und den Einkauf von Backlinks. Beides führt heute zu einer eher negativen Bewertung durch Google.

Bereits seit 2013 findet man im Netz eine 10-Punkte-Liste, die größtenteils noch immer relevant ist.  Lesen Sie hier die deutsche Übersetzung und eine kurze Erläuterung dazu:

  1. könnte man gleichzeitig als den Kernsatz bezeichnen: "Schreiben Sie für Menschen, optimieren Sie für Robots." Dies beinhaltet im Grunde bereits alle weiteren Empfehlungen, die am Ende alle auf eines hinauslaufen: Machen Sie eine gute, ansprechende und informative Seite für Nutzer.

  2. „Vergessen Sie die Keyword-Dichte.“ Auch der Text sollte nicht mit Keywords vollgestopft sein, sondern diese nur in dem Umfang enthalten, wie es den Lesegewohnheiten eines Menschen zuträglich ist. Über ein Negativbeispiel hatten wir in dem Blogartikel "Was ist eigentlich SEO?", ... berichtet ;)

  3. „Nutzen Sie verwandte Begriffe, Synomyme und grammatikalische Variationen.“ Das ist die elegante Alternative zum Keyword-Stuffing.

  4. „Nutzen Sie die Tilde-Suche bei Google für Synomyme.“ Diese Funktion bietet Google seit einiger Zeit nicht mehr an, es gibt aber eine Reihe von Alternativen, z.B. https://www.openthesaurus.de.

  5. „Produzieren Sie umfangreichen, tiefgehenden und qualitativ hochwertigen Content.“ Dies betrifft natürlich in erster Linie Texte, aber auch Bildmaterial, Diagramme, Videos, also alles, was dem Nutzer das Angebot Ihrer Seite nahe bringt.

  6. „Nutzen Sie 'Long-Tail'-Keywords.“ Viele Menschen suchen ja nicht mit einzelnen Begriffen sondern geben ganz Sätze oder Fragen in die Suchmaschine ein. "Was kostet eine Website?", oder "Zeig mir Bilder einer schwarzwälder Kirschtorte!", wären solche "Long-Tail-Keywords" genannten Suchbegriffe. Im Zuge der Nutzung von Alexa, Siri und Co. ist in Zukunft wahrscheinlich noch häufiger mit solchen Suchen zu rechnen. machen Sie sich das zunutze unde überlegen Sie, wie eine Anfrage lauten könnte, mit der Nutzer nach Inhalten Ihrer Seite suchen könnten. Wenn Sie diese wortgetreu auf Ihrer Seite platzieren, erhalten Sie einen der ersten Plätze auf einer eher kurzen Ergebnisliste.

  7. „Beantworten Sie die Fragen Ihrer Interessenten.“ Hinter den Fragen stehen natürlich die Antworten. Je mehr Antworten Nutzer auf Ihrer Seite finden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei Ihnen landen.

  8. „Sorgen Sie dafür, dass Ihr Content wahrgenommen und geteilt wird.“ Je mehr Ihr Content geteilt wird, desto relevanter und populärer erscheint er Google. Bloggen Sie und verbreiten Sie Ihre Inhalte bei Facebook, Twitter, GooglePlus und was auch immer sonst noch relevant ist für die Inhalte, die Sie zur Verfügung stellen.

  9. „Registrieren Sie sich oder Ihr Unternehmen bei GooglePlus.“ Eine Anmeldung bei GooglePlus beschert Ihnen von Hause aus einen Vorsprung gegenüber Anbietern ohne GooglePlus-Profil. Bei wortgetreuer Suche erhalten Sie dann noch die Profildarstellung mit Karte, Bewertung und Fotos oben rechts in den Suchergebnissen.

  10. „Title Tags und Snippets sind König.“ Der Titel der Seite und das „Snippet“ sind das, was der Nutzer in der Übersicht der Suchergebnisse sieht. Es ist der Inhalt dessen, was als „title“ und „description“ im Header Ihrer Webseite zu finden ist. Ist dies interessant, klicken Suchende auf Ihre Seite.

Im Jahr 2014 ist noch eine um drei Punkte längere Liste herausgekommen, wenn Sie mögen, sehen Sie sie sich auch noch an. 

Schon jetzt haben Sie selbst die Mittel in der Hand, Ihren Webauftritt menschen- und damit suchmaschinengerecht zu machen. Natürlich können Sie auch einen Experten damit beauftragen, Sie wissen ja jetzt, wie Sie sein Wissen auf Herz und Nieren testen können. ;)

Having Fun With Domain Names

Im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung wurde ich gefragt, ob ich nicht ein Beispiel für die verrückteste Domain nennen könnte, die ich bisher registriert habe. Zunächst war ich natürlich perplex, aber tatsächlich hat man als Registrar im Laufe der Zeit immer wieder mit lustigen, verrückten und ungewöhnlichen Domainnamen zu tun.

Ich habe dann mal ein bisschen in meinem Archiv gekramt und aus meiner vor Jahren gebloggten Kategorie „Domain des Tages“ einige Beispiele herausgesucht. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass der Geschmack hinsichtlich Lustigkeit von Domains sich auch im Laufe der Zeit ändert, aber immer noch recht gut gefallen mir nettzwerg.org und ach-wie.net, beide leider derzeit ohne Inhalt.

Letztere fällt ja in die Kategorie, die Oli meinte, nämlich solche Domainnamen, die die Endung in den darzustellenden Begriff integrieren. Da im Deutschen viele Wörter und vor allem auch Namen auf „er“ enden, haben wir vor einiger Zeit einmal recherchiert, wie eigentlich die Bedingungen für die Registrierung von .er-Domains sind, die Top Level Domain von Eritrea. Damals fanden wir nach langem Suchen den Hinweis auf eine Kontaktperson, der man einen bestimmten Geldbetrag in bar per Post schicken sollte. Wahrscheinlich hätte der den Domainnamen dann in ein dickes Buch geschrieben ;)

Das konnte ich heute nicht mehr reproduzieren, kann aber stattdessen die gute Nachricht vermelden, dass man inzwischen tatsächlich .er-Domains registrieren kann, Voraussetzung ist lediglich eine – wie auch immer geartete – Beziehung zu Eritrea. Wie diese nachzuweisen ist, würde ich für Interessenten dann auch gern in Erfahrung bringen.

Eine interessante Entdeckung machten wir noch im Zuge der Einführung von IDN (internationalisierten Domainnamen), bei denen Sonderzeichen oder Buchstaben aus anderen Alphabeten mittels Punycode dargestellt werden. Zur Kennzeichnung, dass es sich um Punycode handelt, wird hier die Zeichenfolge xn-- vorangestellt. Bei einem Test im Rahmen der Implementierung stellte unser Entwickler fest, dass sowohl die Strings xn—domain als auch xn—bullshit gültige Domainnamen in Han-Chinesisch sind: 㟰㟦㟳㟮㟬㟠 und 㯙㯜㯙㯟. Die haben wir dann natürlich gleich in der .com- und .net-Variante registriert.

Und übrigens: diekriseisteinebloedekuh.de ;)

Unser Websitebuilder - lernen Sie ihn kennen

Eine wichtige Frage bei der Entscheidung für eine Webgestaltung ist natürlich immer die, wie schwierig es nach der Fertigstellung ist, die Seite selbst zu warten. Denn heutzutage mehr denn je ist eine Webseite eine dynamische Plattform, die man gern zur Darstellung immer neuer Inhalte und Updates für die Kunden und Interessenten nutzen möchte.

Damit Sie sich davon ein Bild machen können, haben wir hier ein Video vorbereitet.

Häufig gefragt, einmal beantwortet

Wenn man ein Geschäft betreibt, ist man häufig so bei der Sache, dass man gar nicht daran denkt, dass anderen Menschen Vorgänge und Begriffe, die mit dem Geschäft zu tun haben, längst nicht so geläufig sind, wie einem selbst.

Erst im Laufe der Zeit, wenn man feststellt, dass im Gespräch mit Kunden und Interessenten viele Fragen immer wieder auftauchen, beginnt man zu verstehen, dass nicht alles so selbstverständlich und einleuchtend ist, wie es einem selbst erscheint.

Deshalb gibt es jetzt bei get.konnekted auch eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen - natürlich mit den entsprechenden Antworten => FAQ

Falls Ihnen weitere Fragen einfallen, nur zu! Wir freuen uns über Ihre Anregungen, was man noch erklären könnte.

Was ist der Unterschied zwischen einer Domain und Webhosting?

Wenn Sie Ihre erste Website starten und dieses Thema noch völlig neu für Sie ist, haben Sie sicher schon Begriffe wie "Domain" und "Webhosting" gehört. Aber was ist genau was und was ist der Unterschied? Wir wollen es hier kurz erklären.

Wie funktioniert eine Webseite?

Jedes Mal, wenn Sie eine Webseite besuchen, laufen im Hintergrund folgende Prozesse ab, damit die Webseite auf Ihrem Computer angezeigt wird: Es beginnt mit der Eingabe des Domainnamens in die Adresszeile des Browsers oder durch Anklicken eines Links. Der Domainname wird dann in die IP-Adresse des Servers übersetzt, mit dem die Domain im DNS (Domain Name Service), dem Telefonbuch des Internets, verknüpft ist. Dieser Server sendet dem Benutzer dann die Sitedaten, die als Webseite angezeigt werden.

Man kann also drei Komponenten unterscheiden, die für eine Webseite erforderlich sind:

  • die Domain
  • der Webhosting-Server
  • die Sitedaten

Man kann am Beispiel eines Hauses sehr gut beschreiben, wie diese Komponenten zusammen wirken. Ihre Domain ist hierbei Ihre Adresse, Ihr Webhosting ist das Haus und Ihre Website-Dateien sind Ihre Möbel.

Was ist eine Domain?

Ihre Domain ist die Adresse Ihrer Website, z.B. www.meine-seite.de. Diese Adresse ist vergleichbar mit einer Postanschrift. Sie ist verknüpft mit der Information, auf welchem Server die Daten der Website zu finden sind, damit Informationen gesendet und empfangen werden können. Ohne eine Domain, wäre es, als wenn Sie versuchen, jemanden anzurufen, von dem Sie keine Telefonnummer haben.

Was ist Webhosting?

Ein Server ist ein Computer, der mit dem Internet verbunden ist und auf dem Websitedateien gespeichert werden. Wenn Sie für Webhosting-Dienste bezahlen, mieten Sie einen Platz auf einem Server, so dass Benutzer auf der ganzen Welt auf Ihre Website-Daten zugreifen können. Viele Hosting-Anbieter verfügen über mehrere Server-Standorte, so dass für den Notfall eine Datensicherung an einem anderen Standort vorhanden ist.

Webhosting ist also im Prinzip die Bereitstellung von Speicherplatz. Um eine Webseite darzustellen, braucht man dann natürlich noch die Website-Daten selbst, also Ihr Layout, Text, Bilder usw. Dafür kann man z.B. Content-Management-Systeme wie WordPress nutzen; viele Hosting-Anbieter offerieren die Möglichkeit, diese ganz einfach durch einen Klick auf Ihrem Server oder Webspace zu installieren.

Weiterhin gibt es online gehostete Content-Management-Systeme, sogenannte Webbaukästen, bei denen man sich um das Hosting gar nicht mehr separat kümmern muss, sondern lediglich den Baukasten für den gewünschten Umfang der Website bestellt.

Ohne Webhosting, wäre Ihr Domain wie eine Telefonnummer ohne Anschluss - es gäbe keine Möglichkeit, Sie zu erreichen.

Es gibt mehrere Arten von Webhosting. Die häufigsten sind:

  • Shared: Shared Hosting (shared = geteilt) bedeutet, dass mehrere Benutzer sich die Ressourcen auf einem Server teilen. Es ist vergleichbar mit der Anmietung einer Wohnung. Sie alle teilen sich das Gebäude und gemeinsame Bereiche, haben aber Ihre eigenen Räume, die nur Sie allein nutzen.
  • VPS: VPS (virtual private server) bedeutet übersetzt "virtueller privater Server". Auch hier wird ein Server von mehreren Usern gemeinsam genutzt, aber die Ressourcen werden aufgeteilt, anstatt sie gemeinsam zu nutzen. Es ist vergleichbar mit einer Eigentumswohnung. Sie teilen das Gebäude mit allen, sind aber alleiniger Besitzer Ihrer Wohnung und somit auch für alles selbst verantwortlich. Dafür haben Sie haben eine bestimmte Menge an Ressourcen nur für sich, was in der Regel Ihre Website schneller macht als beim shared Hosting. Auch ist eine solche Lösung skalierbar.
  • Dedicated: Dedicated Hosting (dedicated = gewidmet) bedeutet, dass Sie einen Server zur alleinigen Nutzung haben, also ein ganzes Haus besitzen. Das bedeutet, Sie können alle vorhandenen Ressourcen nutzen und den Server vollständig kontrollieren. Diese Variante wird in der Regel von Profis mit großem Trafficaufkommen genutzt.

In der Regel bieten Hosting-Anbieter alle drei Arten von Webhosting an, so dass Sie bei Bedarf Ihre Website skalieren können.

Müssen Sie beides bei der gleichen Firma beziehen?

Bei dieser Frage gibt es häufig Verwirrung, da viele Unternehmen Webhosting und Domains zusammen als Paket anbieten. Es handelt sich aber technisch um zwei verschiedene, von einander unabhängige Produkte, was bedeutet, dass Sie beides auch von verschiedenen Anbietern kaufen können. Sie können Ihre Domain bei einer Firma registrieren und bei einer anderen Ihre Website-Dateien hosten.

Dies hat den Vorteil, dass Sie sich nicht für die Ewigkeit für eine Domain entscheiden müssen, sondern jederzeit eine andere oder zusätzliche Domains auf Ihre Website verweisen lassen können. Es ist kein Problem, mehrere Domains auf die gleiche Website zu leiten.

Sie können auch Ihr Webhosting ohne Verlust Ihrer Domain oder Ihrer Website-Daten ändern. Eventuell müssen Sie sich an den Support wenden, damit alles ordnungsgemäß übertragen wird. Keinesfalls müssen Sie aber von vorn anfangen, wenn Sie einen besseren Hosting-Anbieter gefundenen haben.

Das gleiche gilt natürlich auch für Domains, man kann diese ohne Probleme von einem Registrar oder Provider zum anderen transferieren, ohne dass dies Auswirkungen auf die Website nach sich zieht. Hier gibt es verschiedene Vorgehensweisen je nach TLD, die Ihnen unser Support gern erläutert.

Wir hoffen, dass wir mit diesem kleinen Artikel ein wenig zu einem besserem Verständnis zum Thema Domains und Websites beitragen können.

Dieser Artikel basiert auf einer Übersetzung des Artikels "What’s the Difference Between a Domain and Web Hosting?" von Alexandre Eroles.

So sieht das aus: get.konnekted-Seiten im wahren Leben

Wir zeigen ja immer wieder gern unsere schönen bunten Templates, aber einige von Ihnen haben sicher schon gedacht: "Schön und gut, aber wie sehen wirkliche Seiten aus, die diese Leute gemacht haben?"

Berechtigte Frage und deshalb zeigen wir Ihnen ab jetzt in lockerer Folge Beispiele von Projekten, die wir durchgeführt haben, und die dazu gehörigen Kundenstimmen.

Das erste Beispiel ist nun auf der Seite Referenzen zu sehen, die Kundenstimme folgt in Kürze ;)

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Tipp

Wenn Sie doch selbst Hand anlegen wollen und eine große Auswahl an Domains und Hostingprodukten suchen: Schauen Sie direkt bei hostkonnektor.de. Dort finden Sie auch unseren komfortablen Websitebuilder.

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